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Nanook |
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meinen
Um es kurz zusammen zu fassen: er war fehlernährt, untermineralisiert, fehlgeprägt und fehlsozialisiert. Recht zügig nahmen wir Kontakt zu unserer Tierheilpraktikerin auf, die uns sehr half und uns sehr unterstütze. Den Mineralienhaushalt glichen wir u. a. mit Schüssler-Salzen aus, und Nanook wurde sogleich bei mir auf Barf umgestellt, und ich war begeistert, wie gut er alles vertrug, wie er sichtlich immer mehr zu sich fand, wie bemüht er war alles richtig zu machen, wie schnell er lernte und mit der Zeit immer sicherer wurde. Die Zeit verging, und er wuchs von einem unruhigen, verhaltensauffälligen und sehr unsicheren Junghund:
zu einem wundervollen Hund heran, der uns mit seiner speziellen Art so oft zum Lachen und Schmunzeln bringt:
Nanook, unser kleiner Clown, unser Strahlemann, unser kleines Powerpaket:
Soweit lief alles in geraden Bahnen, er erfreute sich bester Gesundheit, und ich freute mich über einen Hund endlich ohne Allergien und Unverträglichkeiten. Genau das Gegenteil war er: einen Magen-/Darmtrakt wie ein Elefant verschlang er alles mit Hochgenuss, füllte all seine Depots auf, war voll einsatzfähig und ging in seiner Arbeit als Schlittenhund auf:
Im Jahre 2009 wendete sich das Blatt, er fraß immer weniger. Anfangs habe ich mich sehr gefreut - endlich mal ein Hund, der nur bis zum Sattsein frisst und den Rest stehen lässt. Der Herbst kam, und ich fand ihn sehr passend vom Gewicht her:
Der Winter kam, und somit die Schlittensaison, die wir sehr gut auszunutzen wussten:
Ich merkte, dass ich mit Barf nicht mehr gegen seinen Bedarf und seinen Stoffwechsel anarbeiten konnte. Er nahm immer mehr ab und glich nach und nach dem Hund, der er noch 2008 war:
Das beste Essen ließ er unangerüht und teilte sich selber regelrecht Fastentage ein. Die Blutuntersuchung ergab: alles in allerbester Ordnung, aber es bestand ein Mangel an Proteinen und Fetten. Und das - obwohl ich gut im Thema biologisch angemessene Ernährung - auf eine Ernährung geachtet habe, die die meisten Proteine und Fette bringen. Nur was tun, wenn er es nicht frisst? Ganz einfach - ich habe meine Einstellung kpl. geändert. Ich konnte eh nichts weiter für ihn tun, ernährungstechnisch waren alle Ressourcen ausgeschöpft, auch habe ich von Anfang an darauf geachtet, keinen Mäkler aus ihm zu machen. Er war durchweg unter tierärztlicher Kontrolle, selbst die Schilddrüse arbeitet einwandfrei bei ihm, klinisch ist er topgesund, auch scheint der Mineralienmangel von früher keine weiteren Probleme zu verursachen, er hat sogar eine A-Hüfte, wie sie besser nicht sein könnte. Auch weiterhin bekam er 2 x am Tag zu essen: 1/3 Barf, 2/3 Acana Sport & Agility nebst entsprechenden Kuren mittels weiteren Produkten der Fa. Acana. Das Sport & Agility ist und bleibt bei uns die Grundnahrung für ihn. Wenn er nicht fraß, wurde das Essen weggestellt. Wenn er nicht auffraß, wurde auch das nach kurzer Zeit weggestellt. Ich habe ein Grundvertrauen in dieser Hinsicht in ihn aufgebaut: er wird schon wissen, was er tut. Und siehe da, er nahm stetig wieder zu, ist ein rundum gesunder Hund, der noch niemals krank war. Ist jeden Tag gut gelaunt, ist bei allem mit Feuereifer dabei, was auch immer wir tun. Was will ich mehr? Er hat sich zu einem tollen Hund entwickelt, der sehr gut bei uns hineinpasst:
Dieses
sind die aktuellsten Bilder von Nanook aus Mai 2010, während der
Pause eines Seminares bei G. Bloch
Ich bin sehr froh und glücklich darüber, dass wir uns damals für Nanook entschieden haben und hoffe noch auf viele wundervolle Momente mit ihm an unserer Seite!
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