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Flet:
(*09.03.2008) 

        
                                 Flet im April 2009                                                                                Flet im April 2010


Haben Sie bitte dafür Verständnis, dass ich keine Realnamen aus Datenschutzgründen verwende. Desweiteren werden Sie keine genauen Angaben zu den Futtermittelsorten finden, es sind immer nur die Futtermittelhersteller vermerkt. Dies hat den Hintergrund, dass ich gerne vermeiden möchte, dass vielleicht irgendwelche Vergleiche zum eigenen Hund gezogen werden und die Themeninhalte etwaigig nachgeahmt werden. Ein jeder Hund ist ein Individuum mit seiner eigenen Biologie, mit seinen eigenen Eigenschaften. Sie lasten Ihren Hund vielleicht ganz anders aus, und Ihr Hund benötigt sicherlich eine andere Ernährung. Sie können sich jederzeit gerne an mich für eine kostenlose Futtermittelanalyse und Ihre persönlichen Fragen wenden. Auch Ihnen und Ihrem Hund helfe ich sehr gerne weiter!


Flets Frauchen - ich nenne sie hier aus Datenschutzgründen C. - kam im Januar 2010 auf mich zu, da sie gerne ein Whippet-Startergeschirr der Fa. Phoenix für Flets nächste Rennsaison bei mir beziehen wollte. In diesem Zusammenhang erfuhr ich sehr viel über Flet, den ich leider bis heute noch nicht aufgrund der räumlichen Entfernung persönlich kennen gelernt habe.

Nach all dem Mailwechsel würde ich Flet nicht einmal allzu sehr als Mäkler bezeichnen. Er hat durchaus seine Probleme mit dem Magen-/Darmtrakt und diverse Unverträglichkeiten, vielleicht hatte er einfach nur Schmerzen durch das Fressen und nahm vielleicht nur so viel zu wenig auf?

C. konsultierte u. a. eine Tierkommunikatorin, die ihr einen eitlen Hund bescheinigte, der sehr viel Wert auf sein Äußeres achtet und in der Form sehr zufrieden damit sei. Er würde gerne fressen, aber für ihn wäre sein Äußeres in Ordnung.

C. gab sich mit Flets Ernährung immer sehr viel Mühe, ist nur einfach anders die Thematik biologisch artgerechte Ernährung angegangen. Sie hatte so ihre Fütterung von Flet mit der Zeit daraufhin ausgearbeitet, dass er sowohl mit Trockenfutter als auch mit Nassfutter ernährt wurde (in meinen Augen eine sehr minderwertige Marke und eine Marke, die ich nicht verfüttern würde, da mir die Zusammensetzung nicht schlüssig für einen Hund erscheint und die Rohstoffe für mich zu minderwertig wären). Hinzu bekam er ab und an Frischfleisch, Trockenprodukte Fleisch und Fisch, Trockensehnen, getrocknetes Gemüse, Öle und Fette.

Bei seiner Züchterin wurde Flet kpl. gebarft, zu Hause stellte C. auf ein Trockenfuttermittel um, welches er nach einiger Zeit verweigerte. Nach Rücksprache mit Ausstellungsrichtern griff C. immer mehr auf Nassfuttermittel zurück, diese sollten mehr Gewicht bringen. Resultat war ein Herumexperimentieren mit Futtermitteln, was im Grunde genommen nichts brachte. Im November 2009 begann C. zu barfen und hat dabei sehr viel auf Kohlehydrate geachtet, da überall zu hören ist, dass genügend Kohlehydrate aufgenommen werden müsse. Resultat waren dann massive Verstopfungen und ein Magen-Darm-Virus. Informieren Sie sich zu diesem Thema bitte im FAQ-Bereich, Kohlehydrate in der Hundeernährung ist ein Thema für sich, und es gibt vieles dabei zu bedenken! Bitte informieren Sie sich bzgl. Kohlehydraterhöhung und -verringerung vorab ausreichend!

Das alles habe ich für C. durchanalysiert und kam zu dem Schluss, dass Flet zu wenig Proteine, zu wenig Fette und zu wenig Rohfaseranteile durch die Nahrung aufnimmt. Die Bedarfsdeckung durch die Fütterung an Spurenelementen, Vitaminen etc. war leider nicht kpl. möglich, da die Hersteller sehr viele Lücken ließen.

Ich empfahl Komplettbarf, wenn dies nicht gewünscht ein Produkt aus dem Hause Acana. C. entschied sich für Acana zzgl. entsprechender Zufütterung, damit Flet unter seiner Mäkligkeit seine Bedarfsdeckung erreicht.

Die Zeit verging, und eines Tages meldete sich C. bei mir mit den tatsächlichen Rationen, die Flet da endlich zuverlässig aufnahm. Auch dieses habe ich dann gerne durchanalysiert. Zu dieser Zeit war Magen und Darm unauffällig, allerdings war die Konsistenz des Kotes noch sehr auffällig, und Flet nahm nicht zu.

Durch die Analyse kam heraus, dass Rohfaseranteile zu wenig aufgenommen werden, die Magnesiumanteile grenzwertig sind und Natrium minimal zu wenig aufgenommen wird.

Ich empfahl durch natürliche Produkte den Magnesium- und Natriumanteil anzusprechen, zudem Trockenfleischprodukte zu verfüttern für Protein- und Fettanteile in konzentrierter Form, da er noch immer sehr wenig an Menge am Tag fraß. Die Rohfaseranteile zu steigern gestaltete sich in der Praxis sehr schwierig und musste mit dem Acana kompensiert werden, und drückte die Daumen, dass er auf Dauer endlich mehr fressen möge.

Im Laufe der Zeit unseres Mailkontaktes war es mehr ein ständiges Auf und Ab mit Flet. Ich bangte mit um jedes Gramm, welches Flet noch mehr verlor, freute mich, wenn Positives zu berichten war. Zur Sicherheit empfahl ich ein großes Blutbild, welches Probleme mit der Bauchspeicheldrüse zu Tage brachte, welche sich nach einiger Zeit zum Glück nicht bewahrheiteten.

Flet brauchte wohl einfach seine Zeit. An die 3 Monate hat es gedauert, bis die Nahrung auf ihn passend eingestellt war. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es geschafft, ich freue mich riesig mit und für euch über eure wunderbaren Fortschritte! Und nun bin ich sehr gespannt auf eure Rennsaison in diesem Jahr!

Im Mai 2010 erhielt ich eine Mail von C., über die ich mich sehr gefreut habe. Hier ein kleiner Auszug:

Guten Abend Sabine,

hier mal ein Zwischenbericht zu Flet:

Er frisst jetzt seit dem 02.05.2010 3 Monate Acana. Und endlich seit ca. 5 Tagen frisst er davon täglich zwischen 150g und 200g. Ich bin ja so froh – mir fällt da echt ein Stein vom Herzen, dass es jetzt wohl funktionieren mag. Aber er bekommt ja noch Trockenpansen nebenzu – den er sehr gut verträgt und sehr gerne frisst. Sowie Rinderdörrfleisch und Straußensehnen als Kausnack. Alles verträgt er prima – keinerlei Durchfall, obwohl der Kot noch etwas weich ist, aber umso mehr Acana er frisst, umso besser wird das.

Wir möchten uns noch mal ganz ganz herzlich bei Dir bedanken, für die Empfehlung von Acana – diese Empfehlung war Gold wert.

Er nimmt zwar noch nicht wirklich zu, aber das ist für uns jetzt erstmal zweitrangig. Uns ist es wichtig, dass er ausreichend täglich frisst. Und so wie Du es beschrieben als, als Du die Futteranalyse von den A...-Dosen sowie vom TroFu gemacht hast, dass er eine Mangelernährungserscheinung bekommen hat, denke ich, dass er langsam seine Nährstoffdepots auffüllt.

Liebe Grüße

C., G. und Fleed


Dankeschön, dass ich einen kleinen Teil eurer Geschichte und die Bilder veröffentlichen darf!

 

 

Noch eine kurze Anmerkung:

Garantien kann ich nicht geben, Hunde sind Lebewesen - ein jeder mit seiner eigenen Biologie. Vielen Hunden habe ich bereits helfen können.

Meine eigenen Hunde zeigen mir täglich mit ihren Leistungen als Arbeitshunden und natürlich auch als unsere Familien- und Begleithunde mit ihrer Vitalität und Gesundheit (tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen), dass ich anscheinend mit meinem Wissen und meiner Umsetzung richtig liege.
Jedoch bin ich weder Ernährungswissenschaftlerin, noch Tierheilpraktikerin, noch Tierärztin o. ä. Somit übernehme ich keinerlei Haftung auf den Gebrauch oder Missbrauch aller Informationen dieser Homepage und persönlicher Natur.

 

 

Impressum:
Sabine Zoglauer
Kalbsiekstr. 89 (nur postalische Anschrift)
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